Version Francaise
> Die Zeit der französischen Könige :

1648 tritt der deutsche Kaiser das Ober- und Unterelsass sowie die zehn Kaiserstädte an Frankreich ab.

Strassburg ist nicht in diesem Vertrag enthalten.

Louis XIV, durch den Krieg in Holland geschwächt, möchte seine macht auf den Rheinischen Städtebund ausüben und nimmt Strassburg ein. Diese Annexion wird 1678 durch den Vertrag von Nimègue besiegelt.

Eine Blütezeit beginnt im Elsass, welches von einem Intendanten in Strassburg und einem souveränen Rat in Colmar.

Das Elsass behält all seine Privilegien, mit Ausnahme der Religion.

>Die Zeit der Revolution und des Kaiserreichs :

Die Revolution wird mit Begeisterung entgegengenommen. Sie eint das Elsass und Frankreich unter den selben demokratischen Freiheiten.

Die Ausschweifungen und die religiösen Verfolgungen trüben den Glanz der Revolution im Elsass.

Während dieser Zeit (1789-1815) vergrössert sich das Elsass durch den Anschluss von Mülhausen (Mulhouse, 1798) und der französischsprechenden Schweiz.

Der Präfekt Leray fördert die Industrie und Landwirtschaft.

Das Abkommen von 1801 stellt den Religionsfrieden wieder her.

Während der napoleonischen Ära, deren Erinnerung heutzutage noch lebendig ist, liefert das Elsass 70 Generäle an das Kaiserreich.

Ab 1814 marschieren alliierte Truppen im Elsass ein. Das Elsass verliert seinen Norden durch den zweiten Vertrag von Paris nach der Abreise Napoleons ins Exil.

1850 stimmt das Elsass massiv für das Kaiserreich während der Volksabstimmung (Napoleon III.) aber interessiert sich nicht besonders für die Politik da es zu sehr mit seiner wirtschaftlichen Entwicklung beschäftigt ist.