Die Stadt Weissenburg
Weissenburg,
im Norden des Elsass an der Grenze zu Deutschland gelegen, ist eine
schöne Stadt, reich an Bauwerken und sehenswerten Häusern
in den typischen Vierteln. Diese Stadt ist eine unumgängliche
Etappe und ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge
zu den verschiedenen Dörfern der Region.
Praktische Infos für Weissenburg
8
000 Einwohner, 64 km von Strassburg (Strasbourg) entfernt. Gebührenfreier
Parkplatz «Sous Préfecture» (Richtung Stadtmitte
(centre ville) fahren) welcher ein guter Ausgangspunkt für
die Stadtbesichtigung ist (neben der Kirche St Peter und Paul).
Touristeninformation (Office du tourisme) :
9, place de la République, 67160 Wissembourg
03.88.94.10.11
http://www.ot-wissembourg.fr/
tourisme.wissembourg@wanadoo.fr
Geschichte von Weissenburg
Die
Anfänge der Stadt gehen bis in die Mitte des 7. Jhd zurück,
als Benediktinermönche eine Abtei,
St Peter und Paul, auf einer Insel der Lauter gründen.
Die Abtei besitzt bald 200 km2 und bereichert sich so sehr, dass
sie die reichste elsässische Abtei wird und 974 zum Fürstentum
erhoben wird. Während des 10. Jhd wird eine romanische Kirche
erbaut, von der heute nur noch der Glockenturm übrig ist. Während
des 12. und 13. Jhd entsteht ein Dorf um die Abtei, welches sich
rasch vergrössert und sich von der Herrschaft der Abtei lösen
will, was mehrere Konflikte hervorruft. Die Stadt schafft es Mitglieder
im Rat zu bekommen und erlebt ihre Blütezeit. Ihr Reichtum
stammt von der Lakenproduktion, dem Wein und den Kastanien.
Während des 14. Jhd befreit sich die Stadt mehr und mehr von
der Abtei und wird 1354 Mitglied des Zehnstädtebundes.
Die Führer wollen sich nicht dem neuen Abt unterlegen. Die
verschiedenen Konflikte führen im 15. Jhd zur Zerstörung
der Stadt durch den pfälzischen Herzog, Alliierter der Abtei.
Die Reformation hält ihren Einzug während des 16. Jhd
und erzielt einen grossen Erfolg. Danach kommen schwarze Zeiten:
Bauernaufstand, Dreissigjährigerkrieg und der Durchmarsch verschiedener
Armeen... Weissenburg, sowie der Rest des Elsass, wird französisch,
doch bleiben der Stadt nur... 140 Einwohner.
Während der Revolution werden die Mönche aus dem Kloster
vertrieben und die Güter der Abtei werden verkauft.
1870 kennt die Stadt ihre erste Schlacht, die des Geisberges,
und die Niederlage Frankreichs. Nach Ende des Krieges wird das Elsass
und die Stadt deutsch.
Die Stadt blüht wieder etwas auf und ihre Geschichte ist die
des Elsass.
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